März 21, 2012

Bowling for CWF

Hier noch ein kleines Schmankerl. Manch einer wird sich ab dem Bowling Bericht diese Saison gefragt haben, was ich genau meine. Hier nun noch die Auflösung. Danke dem Coach fürs schneiden und danke dem Kamerakind Balzli.

 

 

März 2, 2012

Von Hürlimanns, Brunners, Rauchs und Polizisten – der grosse Saisonrückblick

Nun ist sie also vorbei, die Saison 2011/2012. Etwas zu früh und trotzdem viel später als erwartet. Es war eine Saison mit vielen vielen Höhepunkten, negativ gibts eigentlich kaum etwas zu berichten. Wunderschön waren die Siege und Geschichten um Wale Gerber und seine Holzhackertruppe aus der tiefen Provinz Oberlangenegg. Immer wenns bei den Bauern wieder etwas Hoffnung gab, sorgte ein Rot-Blauer dafür, dass der Hürlimann wieder einen platten Reifen hatte und die Luft war wieder draussen. Wie prophezeit hatte dann die Truppe auch früh Feierabend, wenn ich mich richtig entsinne, war in den Playoffs nach 2 Spielen aus die Maus, wie sichs gehört eben.

Geil war auch das erste Spiel gegen Belp, den amtierenden Amateurschweizermeister während 65 Minuten gefordert und ihm einen Punkt abgenommen. Nach dem Spiel waren dann natürlich die Ausreden der Flughafendeppen ohne eigene Halle klar. Viele verletzte Spieler, noch nicht in Form bla bla bla. Wenn sie ehrlich gewesen wären, hätten sie einfach gesagt Rot-Blau sei eine starke Mannschaft und habe sie heute bis aufs Letzte gefordert. Aber für die hochbezahlten Stars wärs natürlich eine Blamage gewesen sowas zuzugeben, in einem Spiel gegen den Aufsteiger. Die Strafe folgte dann auf dem Fuss, Saisonende in den Playoffhalbfinals. Nächste Saison spielen sie ja in der 1. Liga, mal schauen ob sie dann auch mal mehr als 100 Zuschauer haben, nicht wie im Playoffhalbfinal, sehr erbärmlich.

Der Hit war auch das Away Game in Freimettigen. Gegen die Truppe rund um Ex. NHL Star Aebersold (man munkelt übrigens er verhandle mit den Swiss Helvetics) gelang Rot-Blau ein perfect Game, jede noch so erdenkliche Chance wurde genutzt, man gewann 5:0.

Im neuen Jahr verlore man dann etwas den Tritt. Die diskussionslose 2:9 Niederlage gegen Belp brachte die Jungs etwas aus dem Konzept.
Über längere Zeit war irgendwie der Wurm drin, dies zog sich eigentlich bis ins Playoff Viertelfinale, bis zum ersten Spiel gegen Worb. Dann brachen irgendwie alle Dämme, die Spielfreude war wieder da, Rock tha House und bei Worb gingen die Lichter aus. Nachdem man bereits mit dem Rücken zur Wand stand, zeigte man 2 Klasse Leistungen und zog in die Playoffhalbfinals ein. Die Euphorie rund um Bümpliz war gross. Nachdem man im ersten Spiel den HCM gleich mit 8:1 furtgepustet hatte, kamen sogar 2 Zeitungsberichte. Zumindest der Zeitungsbericht im Blick am Abend kam wohl zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt. Im Heimspiel, vor über 350 Zuschauer wirkten die Jungs nervös und unkonzentriert. Dies war für mich der Knackpunkt in der Serie. Mit einem anderen 1. Drittel am Dienstag, gewinnen wir die Partie und der Gruppensieger aus der anderen Gruppe wäre kläglich am Aufsteiger gescheitert. Ein 2tes Mal konnte man in Buchsi einfach nicht gewinnen. Der Präsident vom HCM bot auch beim 2ten Spiel wieder massig von seinen Arbeitskollegen auf. Natürlich, die höchst gefährlichen Mörder der Cola Weiss Front kamen ja wieder zu Besuch, beim ersten Mal hatten wir natürlich trotz Polizeipräsenz das halbe Dorf aufgescheucht, Kinder gefressen, diese scheiss Kuhfladeneisbahn demoliert und nicht vorhandene Tribünen in Brand gesetzt. Mann muss dieser Präsident eine arme Kreatur sein, such dir eine weichere Sportart wie Sackhüpfen, dort gibts bestimmt keine gegnerischen Fans du Nulpe. Einfach zu blöd, hatten sich doch die Freunde in Blau beim ersten Mal im Wäldli zu Buchsi postiert. Sie kontrollierten Junioren, Spielerfreundinnen (die sind übrigens höchst gefährlich, Handtäschlihooligans halt) ja sogar Haustiere wurden kontrolliert und mit Rayonverbot belegt, aber die CWF wurde nicht kontrolliert. Warum? Weil wir einfach stinkfrech mit dem Taxi vor die Eisbahn gefahren sind, weit weg von den Tatütata Gspänlis. Eigentlich sollte der Präsi seinen Job nun an den Nagel hängen, wurde er in seinem Leben (ausser von seiner Frau  natürlich) schon jemals so verarscht? Wie dem auch sei, natürlich blieb auch gestern alles friedlich. Einige Cops ärgerten sich zwar noch grün und blau dass wir nach der Niederlage nicht einfach davongerannt sind sondern mit unseren Jungs die gelungene Saison noch etwas feierten und die sonst schon so hohe Einsatzzeit der Berner Polizisten (Gärtner und Floristen) noch etwas in die Höhe getrieben haben. Aber hey, wir möchten euch für eure grossartige Beschützertätigkeiten im gefährlichen Hirzeli danken. Wir haben uns wirklich sicher gefühlt, so sicher dass wir am Samstag gleich mit 50 Leuten zum Finalspiel kommen und jagen die Spieler beider Teams ins Schwimmbad, das Finale wird jetzt, da Rot-Blau nicht teilnimmt, in der Sportart Wasserball ausgetragen. Macht euch also bereit.

Was hat uns noch so begleitet die Saison? Natürlich, der dümmste, hässlichste und fetteste Schiri aller Zeiten, unser lieber Herr Brunner. Was der diese Saison für Bullshit zusammengepfiffen hat, uuuunglaublich. Diese Kreatur ist etwa dem Präsi vom HCM gleich zu setzen, vielleicht sogar noch etwas tiefer. Diverse Partien komplett verpfiffen und dann immer noch den Max markieren auf dem Eis. Der hat aber auch Glück, ist unser Präsi Isenschmied nicht mehr so gewaltätig wie in seiner Jugend, er hat es bei einer üblen Standpauke belassen. Sogar die Schirigurus des SEHV haben gesehen was das für eine Hackfresse ist. Natürlich hat er versucht, RBB und der CWF noch eins reinzuwürgen, er hat einen Rapport wegen Pyro gemacht. Natürlich putzt sich aber der Verantwortliche der Regio League mit diesem Rapport den Arsch ab und lässt das Papier dann von Brunner verspeisen. Sein Pendant aus der anderen Gruppe hatten wir am Dienstag im 2. Halbfinalspiel, ist wohl der Analbruder von Brunner.

Geil war natürlich auch die Rückkehr von Tinu Rauch. Ein Turm in der Abwehr und nur durch Fehlentscheide des Schiris zu stoppen. Er hat der Defensive gut getan und wird hoffentlich auch nächstes Jahr wieder an Board sein, wir brauchen ihn.

Ein Blick in meine Kristallkugel: Die Mannschaft muss auf nächste Saison hin noch auf 2 3 Positionen verändert werden. Auch wenns alles gute Jungs und flotte Typen sind und immer alles für RBB geben, so hat es halt ein paar Kandidaten dabei, die in der 2. Mannschaft einfach besser aufgehoben wären, besonders wenn der Aufsteig in die 3. Liga angestrebt wird. Dafür hat man dann mit Künzler in der 2. Mannschaft einen Top Verteidiger und Aschi the Wiki Drache Portmann einen Top Stürmer die man unbedingt für die 1. Mannschaft reaktivieren sollte. Werden diese Mosaiksteinchen zugefügt, wird man auch nächste Saison wieder ganz vorne mitspielen und den Kübel nochmals avisieren, dann aber richtig.

Bis zum Saisonstart herrscht hier nun wieder etwas Ruhe. Ich werde noch ein paar Pics in die Gallery laden, einige Sachen verändern, aber auf meine Spielberichte müsst ihr verzichten. Der erste Spielbericht dürfte irgendwann im Sommer folgen, wenn die CWF die 1. Mannschaft auf dem Rasen wieder zum Duell rausfordert. Über den Vorverkaufsstart werde ich euch frühzeitig informieren, die Spiele in der Valiantarena waren bisher immer sehr schnell ausverkauft, Reservationen werden unter 031 368 72 01 entgegengenommen.

Bis in ein paar Monaten ihr Luschen, passt vor dem CWF Teufel auf, seine Saison hat nie ein Ende.

 

März 1, 2012

Merci für eine geile Saison!

Danke Jungs für eine geile Saison, als Aufsteiger hat man die Saison Rock n Roll vom feinsten geboten, jegliche Erwartungen wurden übertroffen, wir sind stolz auf euch!Merci Jungs!Wir kommen wieder, keine Frage.

Februar 29, 2012

Jingle Belle

Morgen ist also quasi Weihnachten im Schlumpfenland zu Münchenbuchsee, es kommt wieder einmal zur Belle für Rot Blau. Alles oder Nichts, Sieg oder Spielabbruch, mit Polizei oder ohne Polizei.

Wie es soweit kommen konnte? Die Jungs waren vor Allem im ersten Drittel wahnsinnig nervös, kein Wunder bei so einer Kulisse wie gestern. Über 350 Zuschauer fanden den Weg ins Weyerli, darunter auch einige Promis. Selbst sonst so gelassene Zuschauerinnen wie das Fräulein Graber wirkten angespannt, die Zigarette war etwas schneller geraucht als auch schon.

Rot Blau startete denkbar schlecht in die Partie, nach etwas mehr als einer Minute lag der Puck für das Migros Farmteam schon das erste Mal im Netz. Die Beine und Arme unserer Spieler zitterten, Schlittschuhlaufen endete mit Suchen des bekannten Eiswurfs auf Flachem Bauch – der Eiswurf ist übrigens die männliche Form des Maulwurfs, sonst eigentlich nur auf irgendwelchen gefrorenen Kuhfeldern wie in Oberlangenegg zu finden, aber auch er wollte sich natürlich die Partie gestern nicht entgehen lassen – sah irgendwie so aus, als ob der Betreuer höchstpersönlich die Schlittschuhe geschliffen hätte. Immerhin, Müller brachte die Rot-Blauen mit einem schönen Solo zurück ins Spiel. Dann aber die Entscheidung in der Partie, ein fieser Eingriff des Eiswurfs auf der blauen Linie brachte in Überzahl unseren Verteidiger zu Fall, auf souveräne Art und Wiese verwerteten die Buchser den Konter zum 1:2. Im Mitteldrittel dann die grosse Show des Zebras auf Kufen. Was der für Bullshit pfiff, unglaublich und die Meute im Weyerli tobte. Rot – Blau kassierte eine Strafe nach der anderen, die angeblichen Fouls wurden immer skuriler und lächerlicher. Als man so ab der Mitte der Partie wieder mit Vollbestand auf dem Eis war, legten die Rot-Blauen noch einen Zacken zu und kamen in regelmässigen Abständen zu Chancen, aber es war das pure Gegenteil vom Samstag, das verflixte kleine schwarze Teil, wollte einfach nicht ins Tor. So kam es, wie es kommen musste, der Schiri besserte sich auch im Schlussdrittel nicht und verteilte tapfer eine unglaubliche Strafe nach der Anderen, zwischendurch hatte er noch die falsche Brille an und pfiff auch gegen den HCM 2 3 ganz skurile Strafen. Zu unserem Powerplay sag ich jetzt mal nichts, die regelmässigen Leser hier wissen was ich meine.

Knapp 3 Minuten vor Schluss erhörte dann Damenunterwäsche Spezialist Kohler (man erinnere sich an die Story zu seiner Rot-Blau Zeit mit einem gewissen Spielergroupie auf deren Name ich hier jetzt nicht näher eingehe) auf 3:1 und die Partie war gelaufen. Nichts desto trotz, war man nicht schlechter als die Jungs aus dem Polizistendorf, eine konzentrierte Leistung Morgen, das nötige Quäntchen Glück und man steht im Finale.

Der Platz in der Europaleague ist Rot-Blau übrigens nicht mehr zu nehmen. Da Belp aufsteigt, der HCM aufgrund mangelnder Infrastruktur gar nicht teilnehmen darf und der erste Finalist aus Wettingen in einem völlig falschen Kanton angesiedelt ist wird RBB auch bei einer (quasi unmöglichen) Niederlage morgen nächstes Jahr international Spielen.

Kämpfe Kämpfe Kämpfe ud HCM Euphorie grad wieder dämpfe!

Februar 26, 2012

Hadi hadi hadi ha – hidi hidi hidi hi

Das war ja gestern wohl Rock n Roll vom Feinsten, die Blues Brothers aus Bümpliz spielten gross auf. Im ersten Halbfinale fegten sie den klaren Favorit aus Buchsi mit 8:1 vom Eis. Auch ein 0:1 Rückstand brachte die Rot-Blauen nicht aus dem Konzept. Sie waren einfach frischer im Kopf und gingen von Anfang an Vollgas in die Zweikämpfe und vor dem ersten Gegentor hatten sie eigentlich die besseren Chancen.
Im Vorfeld taten die Vereinsverantwortlichen vom HCM Alles, um ihrer Mannschaft einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen, so wurde das Spiel von einem Polizeiaufgebot von rund 10 Gesetzeshütern überwacht, laut sicheren Quellen versuchten die ahnungslosen Herren sogar den Spielern die Stöcke zu konfiszieren, ausser den hauseigenen Schlagstöcken sind ja Stöcke sonst immer Waffen, dass man mit Stöcken auch spielen kann, wissen die Herren Rambos ja nicht!
Auch Torhüter Maikel hatte so seine liebe Mühe mit den Cops, er musste seinen Fanghandschuh bis aufs Letzte verteidigen, sie hatten Angst er könne mit dem Handschuh ihre einzige Waffe, das Gummischrot, lächerlich aussehen lassen. Ich hoffe die Rechnung für den Einsatz wird dem HCM in Rechnung gestellt oder Nause vom Lohn abgezogen, ein solches Aufgebot bei einem friedlichen 2. Liga Spiel ist einfach nur geisteskrank. Vor dem Spiel wurden etliche Leute kontrolliert, Namen und Natelnummern wurden aufgeschrieben. Nur die eigentlich Gesuchten, nämlich die CWF, konnten sie nicht kontrollieren. Gepflegt&Arrogant wie wir sind, reisten wir mit 2 Taxis an, welche uns direkt vor den Eingang brachten. Saube die Polizeikontrolle umgangen uha uha.

Die Partie war ein einziges Schaulaufen, Buchsi hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Türe zum Final steht weit offen, die Migros Firmentruppe wird am Dienstag zwar sicher loslegen wie die Feuerwehr, mit einer konzentrierten Leistung und einem starken Torhüter, werden wir aber die Überraschung schaffen und in den Final einziehen.

Lets go Boys!

Februar 22, 2012

Weiter immer weiter – die grosse Show des Maikel T.

Meeeine Nerven, muss Hockey eigentlich immer so nervenaufreibend sein? Oder anders gefragt, könntet ihr, liebe Spieler meines geliebten EHC Rot-Blau Bern meine Nerven nicht einfach mal verschonen hä? Denkt doch an mein fortgeschrittenes Alter, an meinen Herzschrittmacher, an meinen schon sonst zu hohen Blutdruck.

Vor 28’700 Zuschauer im Weyerli machten die Hausherren von Anfang an klar, wer hier das Imperium ist und wer nur eine billige Firmenmannschaft von der Firma Eggerbier. Nach 20 Minuten stands durch Tore von Züri, Frei und Oli the Hanglänkschuss Gurtner 3:0, ein souveräner Auftritt bis dahin. Nun kommt aber eben die Sache mit den Nerven. Im 2ten Drittel trat wieder die alte Rot Blau Krankheit auf. Man hatte wiedermal das Gefühl, die Sache sei gelaufen, chli hingerelige u ei Scheiche ufebinge, s geit de scho. Worb muckte auf und kreirte Chance um Chance, nur deren Unvermögen und der grossartige Torhüter Maikel hatten wir es zu verdanken, dass es immer noch 3:0 stand. Gefühlte 100 Mal konnten die Worber alleine auf Maikel losziehen, der Hexer machte aber im Stile eines grossen Champions sämtliche Chancen zu nichte. Das Schlimme dran war, das Rot – Blau eigentlich fast das ganze 2te Drittel in Überzahl spielen konnte, aber das Powerplay war wieder mal dermassen grottenschlecht, einer alleine glaubt es kaum. Nicht mal während über 1 Minute 5:3 wurde man gefährlich, ich bin fassungslos. Im letzten Drittel hatten dann auch wir noch genügend Chancen um der Denise aus Worb Feierabend zu machen, aber ihr – zugegeben starker Torhüter- und unser Unvermögen verhinderte vorläufig die Entscheidung  Erst der 1m96 grosse (darum auch die Rückennummer 96) Hänni machte mit dem 4:0 alles klar, das Weyerli war in Extase. Aber nun genug kritisiert, immerhin haben die Jungs ja gestern die Halbfinalquali geschafft, gestandene 2. Liga Mannschaften wie die Schafzüchter um Wale sind längst in den Heuferien in Sri Lanka, der Aufsteiger aus dem Westen von Bern rockt einfach mal die Saison.

Nun kommts also am Samstag zum Showdown in Münchenbuchsee. Da möchte ich doch gleich die Gelegenheit ergreifen, und eine kleine Nachricht an unseren Freund und Helfer, die Polizei, hinterlassen. Ich weiss ja nun immerhin, dass ihr meine Matchberichte lest. Scheinbar habt auch Ihr nicht ganz begriffen, dass hier nicht jedes Wort ernst zu nehmen ist, oder wie soll ich mir sonst ein panisches Telefon an die Vereinsverantwortlichen von Rot-Blau verstehen, wegen einem kleinen Reim am Ende des Matchberichts? An eurer Stelle würde ich am Samstag Münchenbuchsee grossräumig absperren, eventuell würde ich sogar eine Evakuierung ins Auge fassen. Dummerweise sind ja alle Zivilschutzanlagen durch Asylbewerber besetzt, aber ihr findet da sicher eine Lösung. Bei unserer Ankunft in Münchenbuchsee erwarte ich im übrigen mindestens 10 Kastenwagen, 4 Zivilpolizisten und eine ganze Kompanie Grenadiere. Ich sags gleich offen und ehrlich, wir haben nämlich vor, das ganze Dorf zu verwüsten und zwar schon vor dem Spiel. Wir werden die ganze Dorfbevölkerung in Angst und Schrecken versetzen, die Quartierläden ausrauben und uns dann in einem Pub verschanzen. Wenn der Gegenmob auftaucht und die Polizei uns nicht rauslassen will, zünden wir einfach im alten Englischen Stil das Pub an. Wie wärs noch mit einer Fancard oder gar dem Verbot für Auswärtsfans? Ich bin sicher, ihr lasst euch etwas einfallen. Schöne Grüsse von den Höglingern aus Bern West.

Auf gehts Rot-Blau, mit konzentrierten Leistungen ist nun alles möglich. Lets Rock.

Februar 18, 2012

Rauch in Worb – The Empire strikes Back

The good old Hockey Game. Was war das für eine Partie heute, unbelivable! Eine verwandelte Rot-Blau Mannschaft stand heute auf dem Feld und von der ersten Sekunde an gabs nur ein Motto: Es gibt nur ein Gas – Vollgas!

Die Partie heute hatte ein sehr gutes Niveau, die Partie wurde beidseitig hart aber immer fair geführt. Um die Jungs etwas zu inspieren hatten wir einen Wecker gebastelt, dazu ein Transpi mit den Worten “Ufwache”. Scheint genützt zu haben. Nicht nur auf dem Eis gings mächtig ab, auch auf den Rängen tobte die CWF wie zu ihren besten Zeiten. Die Halle wurde sowas von gerockt, die Kurve tobte, selbst der Dezibelpegel der Musik bein den Spielunterrüchen wurde übertönt. Nach einer frühen Führung, einem Start nach Mass, konnten die Worber vor Drittelsende noch ausgleichen aber dann wars vorbei mit der Herrlichkeit des Eggerbiers. Obi Wan ke Rauch schlug innert kürzester Zeit 2 mal für das Imperium zu, die Halle kochte, die Egger Brauerei war kurz vor dem Hitzekollaps. Einzelne Fässer explodierten, die Wisle erreichte einen neuen Höchststand und in ganz Worb wurde die höchste Alarm Stufe ausgerufen. Sogar der Worbboden war bedroht, das Car Unternehmen Hirsbrunner brachte in allerhöchster Not seine Cars und Landmaschinen in Sicherheit. Durch ein kurioses Tor kamen die Worber zwar noch einmal heran aber mehr war heute für die Worber nicht drin. Martin Ulrich erlöste nach wunderbarer Vorarbeit von Sändu Müller die Rot-Blaue Fangemeinde mit dem Treffer zum 4:2. Der krönende Abschluss gelang dann noch dem brasilianer Rubinho mit dem 5:2. Bei den Anhängern von Rot-Blau gabs kein Halten mehr. Kurzerhand wurde die Egger Brauerei geplündert, die Halle wurde in eine Rot-Blaue Festhütte verwandelt.

Am Dienstag nun die Schlacht ums Universum. Treten die Rot-Blauen nochmals genau so auf wie heute, wird ihnen der Einzug in den Halbfinal nur schwer zu nehmen sein.

 

Auf gehts Rot-Blau kämpfen und siegen

Februar 14, 2012

Le Geischt de la Bratwurscht- le Houzwurm est present dans l’équipe

Ja so ein Stück Fleisch ist halt schon verlockend. Eine heimlifeisse Aktion des SC Bern heute. Im Wissen dass sich unsere Spieler immer vom Duft des Fleisches leiten lassen, gabs heute für alle Matchbesucher eine gratis Bratwurst. Das kleine Rot-Blau war dem grossen SCB einfach zu erfolgreich, da musste spätestens im Viertelfinale eingegriffen werden, mit Erfolg. Pünktlich auf Spielbeginn zog der Geschmack der Bratwurst in Richtung Spielfeld, unsere Spieler waren völlig von der Rolle, alle schlöfleten in Richtung Bratwurststand, die Defensive wurde völlig vergessen und so klingelte es bereits nach 30 Sekunden im Rot-Blau Gehäuse, ein Start nach Mass für die Brauereideppen. Die Rot-Blauen knüpften nahtlos an die Leistung vom letzten Spiel gegen Buchiberg an, falls man dem überhaupt Leistung sagen kann. Irgendwie hat vor Allem die Verteidigung die Sache mit den Badekappen etwas zu ernst genommen, das war ja eine Schwimmolympiade des Grauens, der Weltrekord von Ian Thorpe und Michael Phelps wurde um Welten übertroffen, übelst. Immerhin konnte man noch vor der Pause ausgleichen, ein Licht am Ende des Tunnels. Irgendwie ist der Wurm drin, die Lockerheit und Spielfreude der Regular Season ist völlig weg, es reiht sich Fehlpass an Fehlpass, teils haarsträubend quer durchs eigene Drittel, bei längerer Betrachtung droht Augentinitus.

Im 2ten Drittel verlor man dann endgültig den Faden, der Badekappengeist aus Buchiberg hatte seine Finger im Spiel und störte unsere Mannschaft in der Konzentration, dank teils haarsträubender Fehler, eh haarsträubendem Dreinpfuschen des Geistes, konnten die Eggerdeppen auf 4:1 davon ziehen, ein Drittel zum vergessen. Im letzten Drittel dann urplötzlich eine Reaktion, der Coach hatte auf 2 Linien umgestellt und Gurtner und Gurtner brachten die Rot-Blauen nochmals auf 3:4 heran. Die Pace konnte nicht gehalten werden, durch dumme Strafen brachte man sich wieder um den mentalen Vorteil und kassierte das entscheidende 3:5, obschon ein klares Hands des Badekappengeistes an der blauen Linie vorausging, der Schiri war zwar heute nicht schlecht, aber besonders im letzten Drittel etwas einseitig.

Nun denn, am Freitag dann der Showdown in Worb, wenn man von Anfang an so konsequent auftritt wie in den ersten 10 Minuten des letzten Drittels, ja dann liegt die Wende noch drin. Gelingt es dem Coach nicht, die Mannschaft bis am Freitag wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, dürfte die Saison am Freitag zu Ende sein.

 

Zum Schluss noch ein paar paar Gedanken. Hätte mir vor der Saison jemand gesagt, Rot-Blau würde die Regular Season würde auf dem 2ten Platz abgeschlossen und man würde die Playoff Viertelfinals erreichen, ich hätte sofort unterschrieben. Aber nachdem man gesehen hat, was in dem Team für ein Potential steckt, wäre ein Ausscheiden in den Viertelfinals gegen Worb doch eine herbe Entäuschung, vor Allem weil es auf Grund von internen Unstimmigkeiten nicht mehr gelingt, die Leistung abzurufen. Leider wurde in Hinsicht auf die nächste Saison nicht entsprechend gehandelt, die Zeichen stehen eher auf Sturm statt auf Aufbruch in neue Gewässer. Im Umfeld von RBB wurde die vom Präsidenten geforderte Proffesionalisierung umgesetzt. Die Homepage ist optisch ein Hingucker und immer aktuell, zu jedem Spiel gibts ein Matchprogramm, aber im sportlichen Bereich wurde ein falsches Zeichen gesetzt.

Es gilt nun sich wehement auf den Freitag zu fokussieren, sowohl aus Sicht der Mannschaft wie auch aus Sicht der Supporter. Von beiden Seiten muss eindeutig mehr kommen.
Es isch no nid verbi, u söttemer glich verlüre de schlömer haut dri.

Februar 9, 2012

Die Lichter am Buchiberg sind aus – die Berner pennen auch mit Licht

What a Game. Viel positives gibts eigentlich nicht zu berichten vom heutigen Spiel, ausser die Moral in der Verlängerung. Nach 33 Sekunden waren die Badekappenguschtis am Boden zerstört, Oli Gurtner hat ihre Träume zerstört. Ich denke er wird sich erkenntlich zeigen und einen Beitrag an die "Stiftung Farblehre Buchiberg" spenden.

Eine gute Leistung kann ich heute eigentlich keinem Spieler attestieren, das war Schlafwagenhockey von A bis Z. Anstatt sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, nämlich technisches und läuferisches Hockey, war man heute irgendwie am pennen. Vorne wurde kaum Torgefahr erzeugt, hinten war man irgendwie völlig von der Rolle, inklusive dem Torhüter. Bedanken kann man sich noch beim Torhüter von Buchiberg, der war nicht nur schlecht sondern auch unglaublich doof, zu unserem Glück.
Ich frage mich worans liegt, seit der Dezemberpause kommt die Mannschaft nicht mehr in Fahrt und heute schrammte man äussert knapp an einem entscheidenden Dritten Spiel vorbei. Eigentlich ist doch die Playoffzeit die schönste Zeit im Hockey, nur sie entscheidet über sein oder nicht sein, die Regular Season ist vergessen, alle schönen Tore zählen nichts mehr, es fängt bei null an und bei einer Best of Three Serie kanns auch ganz schnell gehen.

Dringend rate ich aber den Verantwortlichen von Rot-Blau das Powerplay zu üben und zwar bis zum geht nicht mehr. Für die laufende Saison mags zu spät sein, aber vielleicht hat man dann dafür in der nächsten Saison mal ein Powerplay. Heute war ja wieder haaaarsträubend, nicht mal bei 5 gegen 3 war man fähig, einigermassen für Gefahr zu sorgen. Anstatt den Puck laufen zu lassen, schiesst man nach 10 Sekunden von der blauen Linie. Bitte bitte lieber Staff, üben üben üben, ist wirklich haarsträubend, seit Jahren.

Nun hat man am Samstag spielfrei, ich hoffe die Jungs lüften mal ihren Kopf und besinnen sich wieder auf ihre Stärken und kehren zurück zu ihrer alten Spielfreude, die hat uns nämlich auf Platz 2 gebracht.  Meine Hoffnung beruht noch ein bisschen auf unserer Nr. 77, der alte Fuchs soll mal seine Routine ausspielen, wenn einer weiss was Playoff bedeutet, dann er.

 

C'men Boys!

Februar 5, 2012

Erfolgreicher Playoffauftakt trotz Manipulationsversuch vom Schiri

What a Game gestern im Weyerli, zwischenzeitlich liess man die Buchiberger gar an der Sensation schnuppern, aber eben nur zwischendurch. Der Buchiberger Anhang machte früh den Max und wollte sich in unserem heiligen Block niederlassen, trotz mehrfachen HInweisen dass dies schwere gesundheitliche Folgen haben könnte wollten sich die 2 einfach nicht verpissen, erst als sie aus der Ferne den restlichen CWF Mob im Anmarsch sahen, verzogen sie sich kleinlaut.

Rot-Blau machte von Beginn weg Druck und schnürrte die Suppenthurner in ihrem eigenen Drittel ein ohne allerdings zu vielen gefährlichen Torchancen zu kommen. Gefährlich wurde es erst, als die Buchiberger Zuschauer begannen, ihre vom Buchiberg abgeklopften Steine auf unsere Spieler zu werfen. Mit einer grossen Willensleistung und einem geschickten Ausweichmanöver schaffte es aber dann Bollschweiler den Steinen und den Torhüter zu überlisten, Rot-Blau führte standesgemäss 1:0. Nach einem Steinschlag in unserem Verteidigungsdrittel kamen die Buchiberger völlig überraschend zum Ausgleich.

Im 2ten Drittel kam dann der grosse Auftritt vom Schiriduo Brunner/Gafner. Das ist schon das mit absolut hässlichste und dümmste Schiriduo auf Kufen, was die im Mitteldrittel wieder für einen Bullshit zusammenpfiffen, unglaublich, manch einer wähnte sich ins Spiel gegen Mirchel zurückversetzt, bereits dort hatte er das Spiel mit seiner selbstdarstellerischen Art verpfiffen. Die Rot-Blauen waren im Mitteldrittel kaum jemals komplett aber die Buchiberger konnten die vielen Strafen nicht ausnützen, das Schiriduo wirkte aber munter weiter. Teilweise sprachen sie sogar noch Strafen aus, die sie gar nicht angezeigt haben, einfach mal im Nachhinein eine Strafe geben auch wenn sie nichts gesehen haben.
Durch 2 Weitschusstore kamen die Gäste zu einer völlig überraschenden 3:1 Führung,
Zum Glück gelang aber Zürcher vor der 2ten Pause noch der Anschlusstreffer.

In der 2ten Pause ging dann ein Schiedsrichterinspizient in die Garderobe und hat dem Duo wohl gehörig die Leviten gelesen, denke Oralsex war nötig dass der Inspizient das Duo nicht vorzeitig nach Hause schickte.

Im letzten Drittel dann der Auftritt von Hänni. Mit 2 wunderbaren Sololäufen, natürlich immer mit Umwegen um die Felsbrocken vom Buchiberg, wandelte er einen Rückstand in eine Führung um, da konnte nicht mal mehr der Schiri etwas dran ändern. Das Duo pfiff nun übrigens im letzten Drittel plötzlich ganz komische Strafen gegen Buchiberg, unglaublich die 2 Vollpfosten.

Die Führung wurde dann souverän verteidigt und der erste Schritt in Richtung Viertelfinal war getan. Am Mittwoch können die Rot-Blauen in der Halle zum Steinschlag alles klar machen und sich ein spielfreies Weekend erkämpfen.

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